Politischer Stammtisch mit Eberhard Diepgen, Regierender Bürgermeister von Berlin a.D.

von li. nach re.: Eberhard Diepgen, Reg. Bürgermeister v. Berlin a.D.; Adrian Grasse, OV-Vorsitzender Zehlendorf-Mitte; Stephan Standfuß, OV-Vorsitzender Düppel; Gaetano Foti, Vorsitzender MIT Kreisverband Steglitz-Zehlendorf
von li. nach re.: Eberhard Diepgen, Reg. Bürgermeister v. Berlin a.D.; Adrian Grasse, OV-Vorsitzender Zehlendorf-Mitte; Stephan Standfuß, OV-Vorsitzender Düppel; Gaetano Foti, Vorsitzender MIT Kreisverband Steglitz-Zehlendorf

Tags zuvor noch bei Sandra Maischberger auf dem Talk-Sofa fand am Mittwochabend der ehemalige Regierende Bürgermeister Eberhard Diepgen die Zeit, im Ratskeller Zehlendorf uns Rede und Antwort zu stehen. Die Ortsverbände Zehlendorf-Mitte, Düppel und Nikolassee sowie die MIT hatten dazu eingeladen.

Die zahlreichen Zuhörer wurden nicht enttäuscht: In einer Tour d’Horizon referierte der am längsten amtierende „Regierende“ über den Konflikt in der Ukraine, die Berliner Schulpolitik , den Wowereit-Rücktritt, das Für und Wider von Bürgerbefragungen, das Flughafen-Desaster bis hin zur Flüchtlingspolitik. Eindringlich appellierte Diepgen für eine Olympiabewerbung der Hauptstadt. In der Außen- und Sicherheitspolitik warb er für die Belange des Kremls mehr Verständnis ein. Jenseits der Tagespolitik kam aber auch Vergangenes wie der Beschluss des Deutschen Bundestages für den Parlaments- und Regierungsumzug nach Berlin (1991) sowie die damalige fulminante Rede Wolfgang Schäubles – dieser immer noch nicht Ehrenbürger unserer Stadt –  zur Sprache. Manche These wurde in der anschließenden Fragerunde kontrovers diskutiert.  

Nach gut drei Stunden hatte sich Eberhard Diepgen das Gastgeschenk, einen guten Tropfen aus dem Hause Foti, der üblicherweise nur nach Erwerb eines schicken italienischen Automobils den Besitzer wechselt, redlich verdient.   

 

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